"lost" - wieder Halt finden in Krisenzeiten
- vor 2 Tagen
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Es ist ok, sich verloren zu fühlen. Krisenzeiten sind Umbrüche, Durcheinander, Abbruch und irgendwann Neuanfang.

Bevor es anders werden kann, braucht es Halt. Das ist der Anfang. Etwas, auf das Verlass ist in dieser unruhigen Zeit.
6 Anker für mehr Verbindung zu sich selbst
Manchmal erzählen mir meine Coachees schon beim Hereinkommen, dass etwas geklappt hat, oder dass es ruhiger geworden ist. Anderen fällt es auf, wenn ich sie nach Unterschieden frage. Dann kommt der Gedanke: «Das war anders. Besser.»
Das ist Halt in Form von spürbarer Erfahrung.
Davor wurden Anker gesetzt, die Menschen erfahrungsgemäss wieder in Verbindung mit sich selbst bringen. Es ist eine Auseinandersetzung mit dem, was dir persönlich wichtig ist, was dich ausmacht und trägt. Dein persönliches Verankertsein, das bei jeder Person wieder etwas anders ausfällt. Welcher der nachfolgenden Anker hält bei dir schon gut, welcher braucht noch etwas Zuwendung?
Meine Werte, für die ich einstehe
Meine Bedürfnisse, denen ich Sorge trage
Meine Ressourcen, auf die ich bauen kann
Mein inneres Team, die gelebte Vielfalt unterschiedlicher Anteile
Meine Glaubenssätze, die mein Leben geprägt haben oder prägen
Mein Notfallkoffer, für die grossen und grösseren Herausforderungen
Warum es mehrere Anker braucht
Wieso braucht es so viele verschiedene Anker? Weil jede Situation anders ist und doch Ähnlichkeiten aufweist. Ein Nervensystem im Krisenmodus will beruhigt werden. Da braucht es kurzfristige Strategien aus dem Notfallkoffer. Es kramt jedoch auch in den ganz alten Gefilden und gräbt alte Denkweisen aus - meist eher hinderlicher Natur.
Wer hier erkennt, was sich gerade abspielt ist im Vorteil. Und wer es zuordnen kann erst recht.
Im Coaching können diese Anker erarbeitet und immer wieder neu zusammengesetzt werden. Das darf auch Freude machen. Coaching bei Anker 11 Solothurn ist vielseitig und nutzt verschiedenste Methoden. Genau wie der Anker-Mix: Es wird das eingesetzt, was gerade passt.
Der Zusatzanker
Früher gab es "Stützrädli" um Fahrradfahren zu lernen. Externe Hilfsräder, um die Balance zu halten. Heute gibt es andere Herangehensweisen. Idealerweise ist das Gleichgewicht schon ausgeprägt genug und dann braucht es keine Stützen. Im Leben ist das ähnlich und meist ist es auch so: Es ist genug vorhanden, um selbst durch eine Krisensituation zu kommen.
Und dann gibt es noch die Momente, in denen das bisherige nichts mehr taugt, die Unterstützer:innen fehlen und der innere Halt sich verabschiedet hat.
Dann kann eine Fachperson ein Zusatzanker sein. Durch den Blick von Aussen sieht für mich das Ganze immer anders aus, als für dich. Ich kann zuhören, aufnehmen, begleiten, ohne dass ich Teil des Strudels werde. Das wird von vielen als haltgebend erlebt.
Und wenn`s das nicht mehr braucht: Abmontieren. Wie Stützrädli. Meine Coachingangebote haben keine Mindestdauer. Nutze es, solange Du es brauchst und ich freue mich, wenn dein Verankertsein dir wieder genügend Stabilität und Zuversicht gibt.


